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Praxiserfahrung

Kooperative Berufsorientierung für neu Zugewanderte (KooBO-Z)

Ziel:

Neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Berufsorientierung in Deutschland zu geben und erste praxisorientierte Schritte im Prozess der eigenen Berufsorientierung zu gehen.

Beschreibung:

Einordnung in den Schulalltag:

KooBO-Z greift das Thema der Beruflichen Orientierung in Deutschland auf und bricht es für die neu Zugewanderten Schülerinnen und Schüler auf eine handlungsorientierte Ebene herunter. Berufsfelder werden durch praktische Erfahrungen durch die Erstellung eines Produktes erlebbar. Die eigenen Kompetenzen werden  dabei aufgegriffen und die Selbsteinschätzung gefördert. KooBO-Z kann als praktische Ergänzung im Anschluss an die Potenzialanalyse 2P gesehen werden. Konkrete regionale Ausbildungsmöglichkeiten sollen ebenso Inhalt des Projektes sein wie außerschulische Lernorte. KooBO-Z bietet den Raum, dass die neu Zugewanderten Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre Kompetenzen sondern auch ihre persönliche Entwicklung und ihre Eigenverantwortung stärken.

Das Kultusministerium veröffentlichte einen Förderaufruf mit den Inhalten von KooBO-Z, auf den sich verschiedene Bildungsträger bewarben. Die Bewilligung der Bildungsträger liegt in der Hand des Kultusministeriums.

Die Maßnahme  startete zunächst im Schuljahr 2016/2017 mit 11 Standorten und 81 Projekten. Zum Schuljahr 2017/2018 konnte auf 93 Projekte erhöht werden. Zum Schuljahr 2018/2019 sollen weitere Standorte ergänzt werden. KooBO-Z wird evaluiert und nach jedem Schuljahr dementsprechend angepasst.

Zielgruppe:

Schülerinnen und Schüler der Vorbereitungsklassen (VKL) der Sek I und Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf ohne Deutschkenntnisse (VABO).

Gruppenstärke:

12- 15 Schülerinnen und Schüler

Ablauf:

Interessierte Schulen bewerben sich auf das Projekt, durch ein Anmeldeformular, das an den KooBo-Beauftragten des Regierungspräsidiums / Staatlichen Schulamts geschickt wird. Dieser vergibt die Projekte  an die Schulen vor Ort. Nachdem die Schule eine schriftliche Zusage erhalten hat, können die Schulen und Bildungsträger in Kontakt treten und bei einem 1. Gespräch die Rahmenbedingungen sowie Projektablauf besprechen. Das Projekt beginnt jeweils im September und erstreckt sich über das ganze Schuljahr.

Ressourcen:

Finanzielle Ressourcen:

Das Projekt schöpft seine finanziellen Ressourcen aus Bundesmitteln der Bildungsketten-Vereinbarung (www.bildungsketten.de/de/235.php ). Hierfür stehen Mittel bis mindestens zum Ende des Jahres 2020 zur Verfügung.

Personelle Ressourcen:

Die Schulen stellen einen Ansprechpartner zur Verfügung. Ein Bildungsträger setzt das Projekt an den Schulen um. KooBo-Beauftragte an Regierungspräsidien sowie Staatlichen Schulämtern sind Ansprechpartner für die Projekte vor Ort und Bindeglied zum Kultusministerium. Die Bewerbung auf ein Projekt, richtet die Schule an die für sie zuständigen KooBo-Beauftragten.

Strukturelle Ressourcen:

5 Schülerwochenstunden

Kontakt:

Projektverantwortliche am Kultusministerium: Friederike Ehrlich

friederike.ehrlich@km.kv.bwl.de

Ansprechpartner Regierungspräsidium und Schulamt:

KooBO Beauftragte/r

Links:

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