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Gender

Girls`Day Akademie

Ziel:

Ziel der Girls’Day Akademie ist es, Mädchen bei der Berufswahl zu unterstützen und das Interesse für Berufe und Studiengänge im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) zu wecken und zu fördern. Die Bildungspartner können künftige Nachwuchskräfte und Studierende gewinnen, aber auch Werbung in eigener Sache machen.

Beschreibung:

Die Teilnehmerinnen erleben in der Akademie verschiedene Ausbildungsbetriebe, Hochschulen und weibliche Vorbilder in gewerblich-technischen Berufen oder naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen und können sich so einen Überblick über die Vielfalt der MINT-Berufe verschaffen. Durch die Girls‘Day Akademie erhalten Mädchen vertieften Einblick in MINT-Berufe: Sie können ein Schuljahr lang ausprobieren, ob ihnen technisch-naturwissenschaftliche Fragestellungen Spaß machen. In praxisorientierten Projektarbeiten lernen sie die Aufgaben von Fachkräften und Ingenieurinnen kennen und können sich so besser für den zu ihnen passenden Beruf entscheiden.

Die Girls’Day Akademie ist untergliedert in technische Workshops, Workshops zum Selbstmanagement, Besuche/ Praktika bei Betrieben/ Hochschulen und umfasst 120 Stunden vertiefte Berufsorientierung: einmal wöchentlich à drei Stunden sowie eintägige Seminare am Wochenende.

Jede Girls’Day Akademie beinhaltet 4 Unterrichtseinheiten Berufsorientierung/ Lebensplanung. Diese können den drei Säulen zugeordnet und in Kooperation mit den Agenturen für Arbeit (BiZ) durchgeführt werden.

Einordnung in den Schulalltag:

Die Akademien werden als schulische Arbeitsgemeinschaft angeboten. In Präsentationen, einem Tagebuch oder durch Ergebnisse von Kolloquien werden die Inhalte dokumentiert. Das Engagement und die Leistungen der Schülerinnen werden nach erfolgreicher Teilnahme mit einem Zertifikat honoriert. Die Teilnahme ist – nach freiwilliger Bewerbung und Anmeldung – Pflicht. Es werden keine Inhalte des Bildungsplanes (Mathematik, Physik usw.) unterrichtet.

Zielgruppe:

Schülerinnen im Alter von 12 bis 16 Jahren, der 7. bis 10. Klassen aus Haupt- und WerkrealschulenRealschulen, Gemeinschaftsschulen sowie der Gymnasien.

Gruppenstärke:

10 bis 20 Schülerinnen

Ablauf:

Vorbereitungsphase

  • Konzeption und Kontaktaufnahme mit den Beteiligten (Kooperationspartner etc.)
  • Teilnehmerinnenauswahl

Projektphase

  • Auftaktveranstaltung
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Durchführung

Abschluss- und Auswertungsphase

  • Abschlussveranstaltung
  • Evaluation

Alle Abläufe werden in dem Leitfaden Girls’Day Akademie beschrieben.

Partner:

  • regionale Unternehmen
  • Hochschulen und Institutionen
  • Agentur für Arbeit

In Baden-Württemberg werden die Girls’Day Akademien durch den Lenkungsausschuss – vertreten durch die Regionaldirektion Baden-Württemberg, das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, den Deutschen Gewerkschaftsbund und durch den Verband der Metall- und Elektroindustrie, Südwestmetall koordiniert. Die Girls’Day Akademien werden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BBQ Berufliche Bildung GmbH und weiteren Trägern betreut. 

Ressourcen:

Finanzielle Ressourcen:

Die Finanzierung kann durch die Bundesagentur für Arbeit, Arbeitgeberverbände, Ministerien oder Unternehmen erfolgen.

Personelle Ressourcen:

Die Girls’Day Akademie kann von einem externen Bildungsträger, aber auch von der Schule selbst durchgeführt werden. Es wird empfohlen eine Lehrkraft als Ansprechpartner zu ernennen.

Strukturelle Ressourcen:

Es sollte ein gut geführter Physik-/Chemiesaal sowie ein Computerraum zur Verfügung gestellt werden.

Kontakt:

Marina Eres und Julia Stump

Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit

Hölderlinstraße 36, 70174 Stuttgart

Telefon 0711 9412999

Links:

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