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Praxiserfahrung

Betriebserkundung

Ziel:

Die Betriebserkundung dient dazu, dass die Schülerinnen und Schüler grundlegende Kenntnisse zur Beschreibung eines Arbeitsplatzes erwerben.

Beschreibung:

Methodisch wird die Betriebserkundung von der Betriebsbesichtigung unterschieden. Bei Zweiterem durchqueren die Besuchenden in einer großen Gruppe die Produktionsstätte.Bei der Betriebserkundung hingegen nähern sich die Schülerinnen und Schüler der Betriebswirklichkeit auf der Basis selbstentwickelter gezielter Arbeitsaufträge, die sich auf eine eingegrenzte Thematik beziehen. Dabei sollte sich ein Gespräch zwischen Vertretern des Betriebes und den Schülerinnen und Schülern entwickeln. Hierfür ist eine gründliche Planung notwendig.

Zielgruppe:

ab Klasse 7

Gruppenstärke:

Klassengröße

Ablauf:

Planung

Da Betriebe besonders für eine Erkundung längere Vorlaufzeiten benötigen, empfiehlt es sich für den Lehrer oder die Lehrerin ein halbes Jahr vor dem beabsichtigten Termin beim Betrieb anzufragen und etwaige Fragen zu klären. Im Unterricht werden vor der Betriebserkundung Fragestellungen zu folgenden Bereichen erstellt:

  • Produktion (Produktionsarten, Produktpalette, Rohstoffbezug, Energiehaushalt etc.)

  • Standort (Abnehmer, Stellung des Betriebes in den letzten 20 Jahren und heute, Stellung im deutschen und internationalen Wettbewerb etc.)

  • Arbeitnehmer (Arbeitsbedingungen, Auslastung, Qualifizierung der Arbeitnehmer etc.)

  • Betriebsziele


Durchführung

Beim Rundgang macht sich jede und jeder Notizen über seine Beobachtungen im Hinblick auf die Fragestellungen.


Ergebnissicherung

Durch das Zusammentragen der Erfahrungen entsteht eine Gesamtschau der Erkundung für alle und von allen. Die Reihe der Möglichkeiten reicht von Referaten über Wandzeitungen bis zur Photodokumentation.

Links:

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